Texte

  • Unterstützer gesucht

    Bis zum Sommer 2026 erhielt ich eine Berufsunfähigkeitsrente, so dass ich totz meiner angegriffenen Gesundheit genügend Recourcen hatte, um meine Kunst zu realisieieren. Seitdem muss ich von meinen Erspanissen leben, was auch meine Möglichkeiten Kunst zu realisieren einschränkt.

    Deswegen nutze ich jetzt die Platform Steady, welche es Euch ermöglicht mich regelmäßig dabei zu unterstützen, meine Ideen auch umzusetzen. Wenn Euch also meine Kunst gefällt, ihr Euch aber nichts davon an die Wand hängen oder ins Wohnzimmer stellen mögt, dann könnt Ihr mich mit mit Beiträgen ab € 3,60 pro Monat unterstützen. Und mit etwas Glück auch Kunst gewinnen…

    Text in rotem Rahmen: Staedy - Martin unterstützen
  • Wie niedlich!

    Der Ort
    Das Örtchen

    Der Lord
    Das Lördchen
    Der Mord
    Das Mördchen
    Die Tort‘
    Das Törtchen
    Das Wort
    Das Wörtchen
    Das Bord
    Das Bördchen

    Der Cord
    Das Cördchen
    Der Hort
    Das Hörtchen
    Das Fort
    Das Förtchen
    Das Dort
    Das Dörtchen
    Der Port
    Das Pörtchen

  • Lifestyle-Teilzeit find ich gut!

    Ich war früher Pilot bei einer Deutschen Airline. Erstmals ging ich in Teilzeit um nach dem 11. September 2001 Entlassungen zu verhindern. In meiner freien Zeit habe ich einen erfolglosen Dokumentarfilm gedreht, war also alles andere als faul. Meine Erfahrungen damit waren durchweg positiv.

    Später, nachdem die rot-grüne Regierung unter Schröder das Recht auf Teilzeit geschaffen hatte, ging ich aus Gründen der Work-Life-Balance erneut in Teilzeit. Weil das ein anstrengender Job ist und ich noch was anderes vom Leben wollte. Die Arbeit als Pilot habe ich sehr gerne getan. Ich hatte das Büro mit der schönsten Aussicht der Welt. Dagegen, lieber Herr Merz, ist Ihr Blick aus dem Kanzleramt ein Scheißdreck. Aber es gibt eben noch mehr als Arbeit und Geld. Teilzeit ermöglichte mir zu reisen und mich meiner kreativen Ader widmen. Und das war für mich ein wichtiger Ausgleich.

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  • Die Präzision des Zufalls

    Jeder der schon mal einen Film — egal welcher Länge — geschnitten und mit Musik unterlegt hat, kennt diesen Effekt. Man fügt ein Musikstück ein und, ohne das man es geplant hätte, passte es an verschiedenen Stellen, wie die Faust aufs Auge. An anderen Stellen passt es vielleicht nicht so gut, ist aber zumindest nicht störend. Spätestens seit man Kinofilme leihen oder kaufen konnte, haben Menschen angefangen zu experimentieren. Während der Film auf dem Fernseher lief und der Ton abgeschaltet wurde, hat man über die Stereoanlage einen andren Sound dazu abgespielt.

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  • Auf der Suche nach dem verlorenen Optimismus

    Ich wäre gerne ein Optimist, weil es das Leben entschieden leichter macht. Aber ich bin Realist und das bedeutet in diesen Zeiten, Pessimist zu sein. Jeden Tag kann man lesen, wie es mit unserer Zivilisation weiter vor die Hunde geht. (Alle behaupten immer, man müsse „den Planeten“ retten. Die Erde wird weiter ihre Ellipsen um die Sonne ziehen, wenn Homo sapiens längst ausgestorben ist.) Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet und wir werden weitere Kipppunkte reissen auf dem Weg zurück in die Steinzeit. (Ja, ich weiß, dass es da draussen immer noch Geisteskrüppel gibt, die den Klimawandel für eine Erfindung linker Verschwörer halten. Aber wer Verstand hat und ihn auch benutzt, weiß es besser.) Denn wir haben die ersten Kipppunkte schon längst hinter uns gelassen: Der Regenwald in Südamerika beginnt an einigen Stellen zu versteppen und der schmelzende Permafrost in Sibirien setzt große Mengen des Treibhausgases Methan frei. Und dabei steigt der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid aus fossilen Energieträgern noch immer an.

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